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Vereinsmeisterschaft des Turnvereins – ein Riesen-Wochenende

04.10.2018 23:19 von Robert Geller (Kommentare: 0)

Was soll man da sagen? Mit verhaltener Teilnehmerresonanz am Samstag sind wir am Sonntag richtig durchgestartet – stimmt zwar, aber es war doch anders. Oder, gigantisches Wetter zieht Eutinger aufs Sportgelände des TVE – jetzt wird es besser. Oder: der TVE kürt eine ganze Reihe von Vereinsmeistern in ambitionierten und spannenden Wettkämpfen – ja, das isses! Man wird ja wohl mal Akzente setzen dürfen. – Also, dass das Wetter am Wochenende der Vereinsmeisterschaften mustergültig war, haben sowieso alle gemerkt – da brauchen wir nicht weiter drüber reden (vielleicht im Nachgang nochmal genießen). Am Samstag war dann das „Anwärmen“ mit den Großen. Da ging es z. B. im Sprint ordentlich zur Sache – Lukas Bitzer ließ ggü. seinen Konkurrenten nichts anbrennen; im Weitsprung musste er sich allerdings, über alle Teilnehmer hinweg, dem Nachwuchs geschlagen geben. Lennard Keck sprang knapp unter die 5-m-Marke, der weiteste Satz des Tages. Im Kugelstoßen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lukas und Benjamin Günther, dass Benny mit 10,12 m für sich entschied. OK, OK – die Kugel von Lukas, der 10,04 m hatte, ist auch über 3 kg schwerer. Schleuderball war wie immer das Highlight des Samstags; die Bälle schlugen nur so ein und auch hier brillierte Lukas mit 46,18 m. Kein Wunder, dass er bei den ganz Großen wieder Vereinsmeister wurde. Bei den Damen übernahm diesen Titel Mirjam Girrbach. Da ab diesem Jahr in der Leichtathletik mehr Vereinsmeister gekürt werden, gab es noch folgende Vergaben: männliche U16: Lennard Keck, weibliche U14: Lara Kuvan, männliche U14: Moritz Saar. Im Nachgang kann man sagen, der Samstag hat einen Riesenspaß gemacht, das noch nicht einmal ausgesprochene Motto war „zusammen“ – und wer nicht dabei war, selber schuld. – Jetzt denkt man natürlich, atmosphärisch sei das kaum mehr steigerbar, doch es kam ja noch der Sonntag. Zunächst wurde der Tradition gefolgt und Schnürles gespielt. Dabei gab es einige hochklassige Paarungen und in dem Turnier aus sechs Teams gingen schließlich die Gäste vom TV Nöttingen als Sieger vom Platz. Während die Schnürlesspieler ihre Matches beim TVE-Wirtschaftsdienst nochmals Revue passieren ließen, wurde es voll und voller. Turnhalle und Turnplatz brummten, die Kids wollten es wissen und das im Training Erlernte unter Beweis stellen. In der Turnhalle war quasi die gesamte Mannschaft der Turnerinnen aktiv und alle gaben ihr Bestes, was sich dann auch an den Ergebnissen ablesen ließ. Im Freien wurden statt den bisher geläufigen drei Disziplinen ein Wettkampf aus vier Disziplinen absolviert; nur die Kleinsten blieben beim vertrauten Dreiklang aus Laufen, Springen, Werfen. Die Altersklassen der U8, U10 und U12 maßen sich allerdings neben 50-m-Sprint, Weitsprung und Ballwurf zusätzlich im Mittelstreckenlauf über 600 m (U8) oder 800 m (U10, U12). Und da ging die Post ab! Gelaufen wurde um das Schulgelände. Damit auf der Strecke niemand verloren ging, lief der Wettkampfleiter Robert Geller die Strecken jeweils mit – kein wirkliches Zuckerschlecken, da die Kids so richtig der Ehrgeiz gepackt hatte und fast alle deutlich schnellere Zeiten liefen, als bereits im Laufe des Jahres. Wie immer wurde die Zeit zwischen Wettkampfende und Siegerehrung mit dem Spiel ohne Grenzen überbrückt – auch in diesem Jahr wieder mit einer erklecklichen Anzahl teilnehmender Teams. Am Ende strahlten nicht nur die Sieger, sondern quasi alle, da es ja wirklich eine tolle Veranstaltung war. Vereinsmeister in der Leichtathletik wurden bei den Mädchen Annika Göckler (U8), Anna Gröbner (U10), Mia Gehring (U12) und bei den Jungs Dion Okoro (U8), Felix Kroening (U10), Tim Heydegger (U12). Die Turnerinnen stellten in ihren Altersklassen folgende Vereinsmeisterinnen: Sofia Rinaldo, Iris Neubauer, Annika Schneider, Lilian Ostertag, Julia He. Umrahmt war die Veranstaltung wie immer vom Küchenteam „Wicht“, das alles in Bewegung setzte, um die Anwesenden mit Speisen und Getränken zu versorgen. Im Freigelände saßen alle beieinander und tauschten sich zu den sportlichen Erfolgen und darüber hinaus ausgiebig aus – aus dem „zusammen“ das Samstags wurde das „gemeinsam“ des Sonntags – den Unterschied zu ergründen, bleibt den Philosophen unter uns überlassen.    RG

Ergebnisse Samstag

Ergebnisse Sonntag

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